Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 2. Band (1860)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Kommandanten aufgetragen, daß ſie's ſo machen ſollen, habe Jedem meinen ſchriftlichen Befehl mitgegeben, den ſie den andern Freunden mittheilen ſollen, und worin ich ihnen gebiete, die Oeſterreicher nit ab⸗ marſchiren zu laſſen! Denk' doch, ich bin noch immer der Ober⸗Commandant, und ſie werden mir gehorchen, und werden thun, was ich ihnen befehl'.

Wenn ſie's können, Anderl, ja gewiß, dann werden ſie thun, was Du ſagſt, aber wenn ſie's nun halt nit können? Wenn die Oeſterreicher ſich nun durch Bitten oder durch Liſt nit bewegen laſſen, dahier zu bleiben?

Dann bleibt uns noch das Letzte, dann bleibt uns die Gewalt, rief Hofer ſtürmiſch aus. Dann müſſen wir ſie zwingen bei uns zu bleiben, dann muß ganz Tyrol wie Ein Mann ſich erheben, und muß mit ſeinen ſtarken Armen die öſterreichiſchen Soldaten feſthalten und ſie nimmer laſſen. Ja ja, Tonerl, ſo muß es ſein, und ſo wird es das Richtige und Beſte ſein. Es muß halt ausſehen, als wenn wir die Oeſterreicher mit Gewalt zwingen, bei uns zu bleiben, und das wird auch dem Kaiſer Franzl das Liebſte ſein, denn was kann er dafür, daß die Tyroler ihn hindern das zu thun, was er dem Bonaparte in dem Waffenſtillſtand verſprochen hat? Es iſt doch halt dann nit des Kai⸗