r, von denen ward. das iſt kein
ne Gemälde
hier in dieſer
ur noch keine
Ihnen ſagen,
Wundene
ſend
307
darf als ſchweigend und gedemüthigt unter dem Joch dahingehen, in ſolchen Zeiten iſt es Pflicht, das ge beugte Volk aufzurichten, indem man ihm den Glauben an ſeine Zukunft durch die Erinnerung an ſeine große Vergangenheit zu bewahren ſucht, indem man es weckt zu dem Bewußtſein ſeiner Selbſt und ſeiner Kraft, und das Nationalgefühl in ihm ſtärkt. Das Volk von Oeſterreich kennt ſeine Geſchichte nicht, machen wir es mit derſelben bekannt! Da wir nicht kämpfen dürfen mit den Waffen von Stahl und Eiſen, ſo laſſen Sie uns kämpfen mit den Waffen des Geiſtes. Unſer Volk iſt jetzt verdammt zum Schweigen, es darf ſeinen Jammer und ſeinen Zorn nicht mehr ausſprechen und laut klagen, es darf nicht mehr ſagen, was es denkt. Ein Volk aber, das nicht mehr ſagen darf, was es denkt, wird bald nicht mehr denken, als es ſagen darf. Behüten wir unſer Volk vor dieſer Verdumpfung, indem wir es mahnen an ſeine Größe, indem wir ſeine eigene Geſchichte ihm vergegenwärtigen. Die Geſchichte der Völker iſt die trefflichſte Schutzwache für die Herr⸗ ſchenden, wie für die Beherrſchten. Aber ſie giebt auch die drohendſte Trutzwaffe ab gegen fremden Uebermuth und fremde Uebermacht; man kann durch ſie ebenſo
gut das Erworbene mannhaft behaupten, als nach Um⸗ 20*


