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ſtänden das Verlorene wieder gewinnen. Ein Volk, dem in Lied und Bild ſeine Geſchichte verkörpert, und in Saft und Blut übergegangen iſt, das kann wohl für den Moment durch das Unglück des Zufalls, durch Unverſtand der Anführung überwunden, niemals aber für lange Zeit unterjocht werden. Geben wir alſo unſerm Volk ſeine Geſchichte in Lied und Bild, geben wir ihm inmitten der demüthigenden Gegenwart ſeine großen und ſtolzen Erinnerungen wieder, und lehren wir es durch dieſelben, was es thun muß, um ſeiner Vergangenheit wieder würdig zu ſein, und ſich wieder aufzurichten aus ſeiner Erniedrigung. Wollen wir das, meine Freunde?
Ja, das wollen wir! riefen alle Anweſenden freudig. Sagen Sie uns, was wir zu thun haben, um Ihre großen Gedanken zur That werden zu laſſen?
Was Ihr zu thun habt, meine Freunde? fragte Johann. Ihr habt den Göttern und den Göttinnen, den Nymphen und Grazien, den Allegorien und Legen⸗ den, den Helden und Heldinnen der alten Zeit für immer Lebewohl zu ſagen, Ihr habt aus der Legende und der Mythe, aus der Antike und der Sage Euch der Wahrheit und Wirklichkeit der Geſchichte zuzuwenden. Die Kunſt muß erweckt werden im Sinn und der Be⸗


