Man ſtand oder ſaß in einzelnen Gruppen umher, und in allen dieſen Gruppen unterhielt man ſich im lebhaften Durcheinander, oder lauſchte mit geſpannter Aufmerkſamkeit auf die Worte irgend eines Redners, deſſen glänzende Suade von dem glänzenden Diner noch geſteigert worden.
Nur der Graf Clemens Metternich war unverän dert geblieben. Daſſelbe Lächeln, das auf ſeinem ſchö— nen Antlitz geſtanden, als er ſeine Gäſte empfing, ſtrahlte noch von demſelben, ſeine Stirn war eben ſo feurig und glanzvoll wie beim Beginn des Feſtes, und das ſanfte Incarnat ſeiner Wangen hatte ſich auch nicht um die kleinſte Nuance erhöht. Mit der liebens würdigen Aufmerkſamkeit eines beeiferten Wirthes ging er von einer Gruppe ſeiner Gäſte zur anderen, und horchte mit ſeinem heitern Lächeln und ſeiner undurch— dringlichen Freundlichkeit auf alle dieſe ſo verſchiedenen leidenſchaftlichen Debatten, wie man ſie hier und dort begonnen. Und doch betrafen dieſe verſchiedenen De— batten alle einen und denſelben Gegenſtand, und doch ſprach man in allen dieſen Gruppen nur von dem Einen, der ſeit dem Beginn des Jahrhunderts, das heißt ſeit elf Jahren, ganz Europa beſchäftigte, doch
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