ſprach man nur von Napoleon, dem Kaiſer der Franzoſen!
Aber der Wein, wie geſagt, hatte die Zungen ein wenig gelöſt, und es war daher ſehr natürlich, daß man trotz der Anweſenheit des franzöſi iſchen Geſandten Baron von Otto, hier und da ein freies Wort wagte, oder ſich irgend eine mißbilligende Aeußerung erlaubte, daß man die Nähe des Barons nicht ſo beeifert auf ſuchte, als man es ſonſt wohl gethan, und ſogar wagte in einzelnen Gruppen deutſch zu ſprechen, vielleicht, weil man wußte, daß der Baron Otto, obwohl er in einer deutſchen Reſidenz als Geſandter fungirte, ſich doch niemals die Mühe gegeben, die deutſche Sprache zu erlernen.
Es ſchien daher dem franzöſiſchen Geſandten ein wenig unheimlich zu werden in dieſem Kreiſe; er zog ſich mit einer kleinen Wolke auf der Stirn in eine Fenſterniſche zurück, und war ganz nur damit beſchäf tigt, ſeinen Kaffee mit der Vanillenſtange umzurühren, die ſich in der Taſſe ſtatt des Theeloffels befand.
Aber Metternich's aufmerkſames Auge hatte den Rückzug des franzöſiſchen Geſandten ſofort bemerkt,
öſi und als liebenswürdiger und zuvorkommender Wirth
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