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Ja, ſagte der Kaiſer, Herrn von Tettenborn leiſe mit den Augen zuwinkend, ja, die Marie Louiſe iſt die glückliche Mutter einer Prinzeſſin!
Einer Prinzeſſin, rief die Kaiſerin freudig, und die Farbe ſtieg ihr wie Morgenröthe in die Wangen. Einer Prinzeſſin! Das wird die Pläne des Kaiſers Napoleon ſehr durchkreuzen! Der Allgewaltige war ja ſo feſt überzeugt, daß er dem Schickſal gebieten
könne, und daß es ihm einen Sohn gewähren müſſe! Und jetzt gebiert ihm die Kaiſerin eine Tochter!
Wie denn, eine Tochter? fragte der Kaiſer mit dem Ausdruck des Erſtaunens. Sagte ich, die Marie Louiſe habe eine Prinzeſſin geboren? Ach, dann bitte ich Ew. Majeſtät um Verzeihung, denn das war als— dann ein Irrthum meiner Zunge. Nein, nein, unſere Tochter, die Kaiſerin Marie Louiſe, hat ihrem Gemahl einen Prinzen geboren! Iſt es nicht ſo, Herr Baron von Tettenborn?
Zu Befehl, Majeſtät, die Kaiſerin iſt eines Prinzen geneſen!
Ach, Sie haben Recht, Majeſtät, ſagte die Kaiſerin mit einem erzwungenen Lächeln, während ihre Vangen wieder erbleichten, Sie haben Recht, dieſe Nachricht iſt ebenſo wunderbar wie der Courierritt des Herrn


