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Tettenborn, den der Genuß des feurigen Weins wieder gekräftigt hatte, ſtand jetzt aufgerichtet neben der Thür, nit
und machte der Kaiſerin ſeine ehrfurchtsvolle Verbeugung, glü welche Ludovica mit einem leiſen Koͤpfnicken erwiderte. Jetzt will ich Ihnen eine Merkwürdigkeit zeigen, Fa
Frau Kaiſerin, ſagte der Kaiſer lächelnd. Schauen's Ei da den Baron von Tettenborn, Attaché bei unſerer N Geſandtſchaft in Paris. Der Mann hat ein Wunder ja
vollbracht, denken's nur, Frau Kaiſerin, er iſt in acht kör Tagen von Paris hierher nach Wien geritten! Die un guten Wiener werden außer ſich ſein, wenn ſie das hören, und in den nächſten acht Tagen wird man in de Wien von nichts Anderem ſprechen, als von dem wun⸗ go derbaren Courierritt des Herrn von Tettenborn, und ich von den Nachrichten, die er überbracht hat. dc Und ſind dieſe Nachrichten eben ſo wunderbar, wie d f Herrn von Tettenborns Courierritt? fragte die Kaiſerin. d Nicht ganz, im Gegentheil, ſie ſind eigentlich recht be natürlich! Unſer Herr Courier bringt die Nachricht, daß unſere Tochter, die Kaiſerin Marie Louiſe, glücklich V 1 ihre Niederkunft überſtanden hat. Ach, in der That, das iſt eine wichtige Nachricht, V 1 ſagte Ludovica mit einem leiſen Seufzer. Sie iſt alſo
eine glückliche Mutter?


