Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Andreas Hofer : 1. Band (1859)
Entstehung
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Geheim⸗

fragte er das Ver⸗ mißtraueſt g daß ich zäter ver⸗ nilla?

racht von von dem mißtraue, vertraue en geben. du ſelbſt

gertiefung geben dem Fenſtern, egel, faſt ſich be⸗ Caſſette

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und Aufruhrtagen in Tyrol irgend eine Kugel mich treffen und mir den Tod geben ſollte, ſo iſt dies Ge⸗ heimniß mein Vermächtniß, das Du dem Erzherzog Johann mittheilen ſollſt. Gieb Acht, mein Vater, und ſchau hieher!

Sie ſchob ihren ſchmalen weißen Finger hinter den Spiegel und legte ihn jetzt auf einen der kleinen goldenen Sterne, die hier wie ringsum an den Wän⸗ den zur Befeſtigung der dunkelrothen Seidentapete angebracht waren. Nun drückte ſie tief und lange auf dieſen Stern. Ein leiſes Knarren und Schnurren ward hörbar, dann wie von unſichtbaren Händen emporgehoben, ſtieg aus dem Täfelwerk des parquet⸗ tirten Fußbodens eins der eingelegten Vierecke empor und blieb dann einer aufgerichteten Fallthüre gleich ſtehen. Unter demſelben befand ſich indeß eine weiße Holzfläche, feſt und fugenlos, als wäre ſie nur die Fortſetzung eines Fußbodens, der ſich unter dem Par⸗ quet hinziehe. In der Mitte dieſer Holzfläche nur gewahrte man eine kleine meſſingne Platte, ein wenig

über der Fläche emporſtehend. Drücke an der Platte, ſagte Camilla lächelnd. Roſchmann that es, und ſofort hob ſich die Holz⸗ fläche empor, und unter derſelben ward ein großer