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Zehen hinaus und meldet es den Herren im anſtoßen⸗ den Gemach: der Kaiſer ſchläft!„
Der Kaiſer ſchläft! Stille umgiebt ihn, ſchwei— gend begeben die Herren ſich zur Ruhe, Keiner wagt ein Wort mehr zu ſprechen, kaum ſich zu bewegen.
Der Kaiſer ſchläft! Seine Getreuen wachen über ſeinen Schlaf!
Schläft er wirklich, der Kaiſer? Hat ſein gequäl⸗ tes Herz hier einige Stunden Ruhe gefunden?
Rouſtan liegt in der kleinen Kammer neben dem Schlafgemach des Kaiſers; auf der Schwelle der Thür, die zu dem Kaiſer führt, hat er ſich gebettet, bereit auf den erſten Ruf des Kaiſers zu ihm zu eilen!
Aber Napoleon ruft ihn nicht, wie er's ſonſt oft gethan, inmitten der Nacht. Schläft er denn?
Zuweilen ſchreckt Rouſtan empor aus ſeinem Schlaf, denn es iſt ihm, als habe er Jammern und Weh⸗ klagen gehört, als ginge man mit unruhigen Schritten im Zimmer des Kaiſers auf und nieder. Aber jetzt i*ſt Alles ſtill, Rouſtan hat nur geträumt, der Kaiſer ſchläft, und auch Rouſtan kann wieder ſchlafen!
Doch bald fährt er wieder auf, jetzt hat er's ganz deutlich ſchluchzen gehört, ein Jammerton, wie nur die Verzweiflung ihn ausſtoßen kann, iſt an ſein Ohr ge⸗


