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Nur der Kaiſer theilt nicht das Behagen und das Entzücken. Tief in ſeinen Pelz gehüllt, den Kopf in der Hand aufgeſtützt, ſitzt er da an dem kleinen Tiſch vor dem Mahl!, das ſeinen Begleitern ſo köſtlich duf— tet, und das ſie nicht zu berühren wagen, ehe der Kaiſer ihnen die Erlaubniß gegeben.
Duroc, der Großmarſchall, naht ſich ihm ehrfurchts⸗ voll und reicht ihm die Schüſſel dar. Sire, Sie haben in drei Tagen nichts Warmes geſpeiſt, ſagt er bittend.
Napoleon hebt leiſe das Haupt empor und ſieht ihn an, dann, als er das traurige Geſicht ſeines Freun⸗ des gewahrt, zwingt er ſich zu einem Lächeln. Nun, ſo wollen wir jetzt etwas Warmes eſſen, ſagt er, denn Ihr Gourmand's kommt ſonſt zu ſehr aus der Uebung.
Er legt ſich von der dampfenden Fleiſchſpeiſe auf den Teller, und ißt ſchweigend und mit ungeheuerer Haſt davon. Dann, nach einigen Minuten, ſteht er auf und ſagt den Herren ein kurzes: Gute Nacht! und begiebt ſich in das anſtoßende kleine Gemach, in wel— chem Rouſtan ihm ſein Feldbett aufgeſchlagen.
Schweigend läßt der Kaiſer ſich entkleiden und ſinkt auf das Lager hin. Rouſtan ſchleicht auf den


