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ßen eine Donnerſtimme: Wo iſt der Herzog von Vi⸗ cenza?
Er erbebt, und ſteckt die Flaſche ein, und alle drei ſtürzen ſie zur Thür hinaus zu den Schlitten hin; mit demüthiger Miene bittet Caulaincourt den Kaiſer um Verzeihung wegen der Verſäumniß und nimmt ſeinen Platz neben Napoleon wieder ein.
Weiter geht's in ſauſendem Galopp, weiter durch die ſchneeige Wüſte, durch Dörfer und Wälder und Ortſchaften. Nirgends Raſt, nirgends Verweilen. Welch ein Glück, daß die Herren wenigſtens ein Stück chen Brod haben, ihren Hunger zu ſtillen. Auch der Kaiſer hat das Brod genommen, das Caulaincourt ihm gereicht, er hat es ohne Klage hinuntergewürgt, und ſich dann wieder ſtumm und düſter in die Ecke zurückgelehnt.
Nach zwei Tagen raſtloſer Fahrt, am ſiebenten December, fahren die beiden Schlitten in die Feſtung Kowno ein. Hier ſoll endlich Nachtruhe gehalten werden, hier im Gaſthaus wird Quartier genommen. — Es iſt ein elendes kleines ſchmutziges Gaſthaus, den erſchöpften Reiſenden erſcheint es wie ein Palaſt, es iſt ein kärglich ſchlechtes Mahl, das man aufträgt, ihnen ſcheint's ein Göttermahl.
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