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uns raſch etwas zu eſſen, uns hungert fürchterlich, und wir haben keine Vorräthe in unſern Schlitten. Raſch alſo, ehe die paar Minuten ablaufen.
Ach, gnädigſter Herr, ſeufzte der Poſthalter mit Thränen in den Augen, ich habe nichts zu eſſen. Wir leiden Mangel an Allem, wir haben in den Magazi nen Korn und Mehl und Fleiſch, aber ſie werden nicht geöffnet, und ſeit drei Tagen habe ich kein Fleiſch mehr im Hauſe gehabt.
So gebt uns Brod, ruft Caulaincourt ungedul— dig, wir verlangen nichts weiter als Brod, und wenn Ihr's habt, eine Flaſche Wein!
Ja, eine Flaſche Wein iſt da und auch wohl noch ein Brod, aber es iſt grob und alt, und wenig geeig— net für die Zähne ſo vornehmer Herren!
Mein Lieber, ſagt Duroc lächelnd, unſere Zähne haben ſeit Moskau ſo wenig Arbeit gehabt, daß ſie ſehr froh ſein werden, überhaupt etwas zu beißen zu bekommen. Gebt alſo Euer Brod.*)
Der Poſthalter reicht aus dem Wandſchrank ein großes Schwarzbrod dar und eine Flaſche Wein.
Die Hände der drei vornehmen Herren ſtreckten ſich
*) Pertz: Leben Steins. III. 265.
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