Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Andreas Hofer : 1. Band (1859)
Entstehung
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ihm, daß ich auf ihn rechne.*) Und jetzt, mit vollkommener Ruhe und Klarheit ertheilt er Maret ſeine weiteren Befehle, disponirt über

daß das Heil der Armee davon abhängt, ſagen Sie

die Millionen ſeiner Kriegskaſſe, über die einzelnen Armeecorps, über ſeine Beamten, beſtimmt Denen Or⸗ den, Jenen Gehaltszulage, penſionirt wieder Andere, und verleiht Titel, als befände er ſich mitten im tiefſten Frieden, und ſäße decretirend in ſeinem Kabinet in den Tuilerieen. Während deß jagten die Schlitten in raſender Eile vorwärts, immer vorwärts! Jetzt fahren ſie durch die Thore einer Stadt. Der Kaiſer zieht heftig das Schutzleder ſeines Schlittens dicht zuſammen, und lehnt ſich bleich und düſter in die Ecke. 4 Er hat die Stadt erkannt, er weiß, daß er in Wilna iſt, und er denkt daran, wie ſtolz und trium⸗ phirend er vor wenig Monaten in Wilna eingezogen, welche Siege und Triumphe er damals noch erhoffte, mit welcher ſcheuen anbetenden Bewunderung damals ganz Europa auf ihn hinſchaute, und Jetzt, Jetzt!

*) Napoleons eigene Worte. Siehe: Caulaincourt:- moires Vol. IV.