Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Andreas Hofer : 1. Band (1859)
Entstehung
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ſeinem Miniſter hin. Maret, ſagt er kalt und ernſt, Maret, ich bin beſiegt, aber es iſt ein Troſt, daß mich nicht die Menſchen, ſondern die Elemente beſiegt ha ben! Wäre die Kälte nicht mit ſo furchtbarer Ge⸗ walt eingetreten, ſo würde ich jetzt als ſiegreicher Feld herr an der Spitze einer Armee von zweimalhundert tauſend Mann ſtehen, und Alexander meine Geſetze dictiren. Aber die Kälte hat mich und meine Armee beſiegt. Maret, es giebt jetzt keine große Armee mehr, denn einige wilde Haufen Auseinandergelaufener, die kann man nicht mehr eine Armee nennen. Die Kälte, und der Ungehorſam, der Unverſtand meiner Kriegsbeamten tragen an Allem Schuld. Meine Be⸗ amten haben auf Nichts Bedacht genommen, meine Befehle ſind nicht vollzogen worden. Die Folge da von iſt, daß wir als verhungerte Flüchtlinge aus Ruß land entfliehen, ſtatt es als ſtolze Sieger zu beherr⸗ ſchen. Aber ich komme, die Verbrecher zu ſtrafen, die Saumſeligen zur Rechenſchaft zu ziehen, und meine zertrümmerte Armee zu rächen an den Schuldigen! Maret ſchaut faſt entſetzt auf dieſen ehernen Mann hin, der jetzt noch inmitten des Elends von Hundert tauſenden, inmitten einer durch ihn verwüſteten Welt, kein Wort des Bedauerns und der Klage, keine Selbſt