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tige Blitzen des Erdengottes, die Sterne ſchauen lächelnd nieder, der Mond mit ſeinem breiten goldenen Ange⸗ ſicht geht ruhig weiter auf ſeiner Bahn.
Der Kaiſer, mit ſeinem Schmerz und ſeiner Wuth im Herzen, ſitzt ſtumm und unthätig da neben dem ſchlafenden Gefährten, und nur der pfeifende Nacht⸗ wind ſingt ihm ein Schlummerlied. Aber er ſchläft nicht ein davon, er wacht, und hört auf den Sturm da draußen, den Sturm, der drinnen in ſeiner Bruſt tobt, und das luſtige Klingeln der Schellen kommt ihm vor wie das Hohnlachen ſpottender Dämonen.
In raſender Eile fliegen die zwei Schlitten über den Schnee dahin, das Kaiſerthum und die Größe Frankreichs führen ſie mit ſich. Im zweiten Schlitten befinden ſich Duroc, Graf Lobau und der General Lefebvre. Aber nicht als der Kaiſer verläßt Napoleon Rußland, es iſt nur der Herzog von Vicenza, der da im Schlitten ſitzt, und der Mann da neben ihm, das iſt nur der Herr von Rayneval, der Legationsſekretair Cau⸗ laincourts. So ſagt's der Paß, den der Herzog von 2. Vicenza mit ſich genommen und wehe Napoleon, wenn man dieſem Paß nicht glauben wollte, wehe ihm, wenn
*) Fain: Manuscrit de 1813. Vol. I. S. 3.


