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ehernen Zügen, wie ein Meduſenbild iſt dieſes bleiche Antlitz anzuſchauen, ſo ſtarrt es hinaus in die mond⸗ helle Nacht, auf die kalte verhaßte Welt.
Rouſtan, der Mameluck des Kaiſers, iſt es, der da vorn neben dem Kutſcher ſitzt, Caulaincourt, der Her⸗ zog von Vicenza, iſt es, der da drinnen im Schlitten ſchläft, und das bleiche ſtarre Meduſenangeſicht da neben ihm— das iſt das Angeſicht Napoleons, das An— geſicht des Welteroberers, der ſeiner verhungernden, verfrierenden Armee entflieht, um nach Paris zu eilen.
Caulaincourt ſchläft. Der Kaiſer hat jetzt nicht nöthig ein heiteres Geſicht, einen unerſchrockenen Sinn zu heucheln, er hat nicht nöthig ein Lächeln auf ſeine Lippen zu bannen, und ſeine Augen aufleuchten zu laſſen im Glanz der Hoffnung und des Muthes.
Caulaincourt ſchläft, der Kaiſer darf jetzt ſich ver⸗ ſenken in ſeine Qual, die Düſterheit ſeiner Seele darf auf ſeinem Antlitz wiederſcheinen, ſein gemartertes ſtolzes Herz darf ſprechen aus ſeinen ſtarren Blicken, ſeinen zuſammengepreßten, bleichen Lippen, ſeiner gefalteten Stirn. Niemand, nein Niemand, ſelbſt Gott nicht, ſoll's wiſſen, was dieſe ſtolze Seele leidet, von welchen furchtbaren Wunden ſein Hochmuth gemartert wird! Niemand ſoll die Thräne ſehen, die jetzt aus ſeinem


