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Aecker verwüſtet, ein Betrüger hat Euch Euer Geld geſtohlen, wollet ihr jetzt auch noch als Aufrührer und Mordbrenner ins Zuchthaus wandern?
Zu Eurer Beruhigung, fuhr er gemäßigter fort, kann ich Euch tröſtliche Nachricht bringen. Ein Ehrenmannn, der reich genug iſt, um vielleicht alle Schulden zu decken, will ſich Euerer annehmen. Wiegenau hat es nicht um ihn verdient. Denn es hat ihn früher ſchwer gekränkt. Aber er will feurige Kohlen auf unſer Haupt ſammeln. Doch Eure Aecker kann er Euch nicht wieder herſtellen. Gehet jetzt an die Arbeit und ſeid fleißig, dann vergehen die Grillen. Ein paar Jahre Fleiß kann alle Wunden wieder ausheilen. Die Aecker, welche Euch abgekauft worden ſind, kann ich Euch weiterhin mittheilen, ſollet Ihr zu dem nämlichen Preiſe wie ſie verkauft wurden oder noch billiger wieder haben, und ſollet ſie bis Ihr ſie zu kaufen im Stande ſeid ohne Pacht zu zahlen benutzen.
Und nun noch eine Mittheilung, die mir der Herr Landrath gemacht hat. Die beiden Spitzbuben, die die zwanzigtauſend Thaler geraubt hatten, ſind arretirt. Sie haben allerdings ſchon zweitauſend Thaler durchgebracht, aber achtzehntauſend Thaler ſind noch vorhanden. Morgen ſollen dieſelben durch den Landrath ſelbſt ausgetheilt werden.“
Es ſind jedenfalls beſſere Reden gehalten worden, aber des Diehls⸗Vetters Rede, ſo unſtylifirt ſie auch war, hatte einen Erfolg, wie ſie der beſte Redner nur wünſchen mochte.
Das Wort Mordbrenner und Zuchthaus wirkte ab⸗


