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ein Schatten wankenden Schrittes umher. Allen Menſchen wich er aus, nicht blos dem Diehls⸗Vettter. Der Diehls⸗ Vetter hatte ihn ein paar Mal von Weitem geſehen und das Herz hatte ihm geblutet über ſeinen Anblick.„Armer verführter Knabe“ hatte er geſagt.„Könnte ich dir doch helfen!“
Wie er aber in dieſem Angenblick, da er zu ſeinem Großvater trat, ausſah, das war wirklich zum Erſchrecken. Sein Geſicht war erdfahl, ſeine Kniee zitterten und ſeine Augen waren erloſchen.
„Setze dich, Kind, Du kannſt ja nicht ſtehen,“ ſagte der Diehls⸗Vetter.
Der junge Menſch, durch dieſe milden Worte ſeines Großvaters tief ergriffen, brach in einen Strom von heißen Thränen aus.
„Nun was iſt es denn, was du mir ſagen willſt, Eduard? Es muß etwas Schlimmes ſein.“
„Ja, es iſt ſehr ſchlimm“ ſagte dieſer leiſe. Kitzert iſt mit der ganzen Kaſſe durchgebrannt und ſchon ſeit drei Tagen fort. Ich habe es heute erſt gemerkt.“
„Ich habe es doch ſchon lange gedacht, daß das das Ende vom Lied ſein würde,“ ſagte der Diehls⸗Vetter. Er war aber auch kreidebleich geworden.
„Nun, was willſt du denn jetzt machen, Eduard?“ fragte der Alte.
„Ich wollte dir es nur ſagen, Großvater, und dir noch


