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durchgängig in allen Häuſern die Seitenwände des untern Stockwerkes durchbrochen oder wenigſtens die Fenſter und Thüren eingedrückt.
In den mehr oder weniger ausgeleerten Stuben lag faſt Fußhoher Schlamm und ſchauten ſeltſame Gäſte zu den öden Fenſterlucken heraus, nämlich Waldbäume, Wagen mit ihren Rädern, Futtertröge und Anderes, dem die engen Oeffnungen den Durchgang verwehrt hatten. Vor den Häuſern und in den Höfen dagegen hatte ſich mehrere Fuß hoch Sand, Geröll und Geſtrüpp aufgehäuft ſtatt des Dunges, der Wagen, der Pflüge, der Leitern und des Brennholzes, die verſchwunden waren. Manche Hofmauer war eingeſtürzt und manches Thor, ſogar Scheunenthore waren mitgegangen und zugleich der ſchon in den Ställen und Scheunen eingeſammelte Vorrath an Heu.
Aber wozu auch Heu? Nur das wenigſte Vieh hatte bei der überraſchend ſchnell hereinbrechenden Fluth gerettet werden können. Die Menſchen waren froh geweſen ihr eigenes nacktes Leben gerettet zu haben.
Wie Manche mußten vor den anſchwellenden Waſſern auf das Dach des Hauſes flüchten und ſaßen dort Stunden lang in bebender Angſt, jeden Augenblick gewärtig, es ſtürze Alles zuſammen in der donnernden Fluth. Andere hingen in den Aeſten von Birn⸗ und Aepfelbäumen und ſahen zur Erkenntniß ihrer unſicheren Lage fortwährend entwurzelte Bäume an ſich vorüber ſchwimmen. Die Meiſten waren in die Berge und Wälder geflüchtet, immer


