ſtruirte der alte Diehls⸗Vetter ſeine Begleiter.
Es waren ein paar bange Augenblicke. Man konnte nicht wiſſen, ob nicht die mächtigen Strudel den Baum weiter riſſen, ehe das Rettungswerk gelang. Allein es ging beſſer, als man vermuthet hatte. Der Baum ſtieß mit aller Gewalt wider den Felſen und der Unglückliche ſprang, leicht und gewandt ſich an dem Rechen des alten Diehls⸗ Vetters haltend, ans Land, wo er allerdin gs dann todes⸗ matt zuſammenſank.
„Nun, haſt du dich abgekühlt, Jüngelchen?“ fragte voll Zorn über die geſchehene Unbedachtſamkeit der Diehls⸗Vetter den Daliegenden.
„Was du gethan haſt, das nennt man Gott ver⸗ ſuchen. Glaubteſt du wirklich, du könnteſt mit deinem ſchwachen Arm die mächtige Waſſerfluth aufhalten? Siehe jetzt weißt du was du kannſt. Da liegſt du ohnmächtig zuſammengeſunken und mußt Gott danken, daß er dich nicht elend umkommen ließ, wie es dein toller Sinn verdient hätte. O wie viel Ergebung und Geduld mußt du noch lernen. Es geht nicht Alles ſo„glatt“ ab im Leben, wie man es ſich in ſeinem Kopfe zurecht legt. Dieſe Lehre kannſt du daraus ziehen.“
Der alte Diehls⸗Vetter wurde von weiteren Ermahnungen durch neue Noth und durch Hilfgeſchrei abgezogen.
O es war dem alten braven Manne vergönnt an der von ihm ſo trefflich gefundenen Stelle noch mehrere Menſchen⸗
herüber zu ſchaffen, meinen Rechen hinüber reiche,“ in⸗


