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Noch während des Laufens ſahen der Diehls⸗Vetter und ſeine Gefährten, wie der raſende Reiter vor dem auf ihn losſtürzenden Waſſerungethüm erſchreckt Halt machte, um um zukehren, wie aber das Pferd ſich bäumte und überſchlug und wie die Wogen Alles begruben, Reiter und Roß.
Die drei Retter beſchleunigten nur deſto mehr ihren Lauf und kamen auch mit den erſten Waſſern faſt gleichzeitig an der„Lenzelei“ an. Die wilde brauſende Fluth ſchäumte und ziſchte vor Zorn hier einen feſten Widerſtand zu finden und ſpritzte ihren weißen Giſcht hoch in die Luft, aber ruhig und feſt ſtand das harte Geſtein und nöthigte die empörten gurgelnden Gewäſſer, eine andere Richtung einzuſchlagen.
Die Gefährten des Diehls⸗Vetters waren von dem furcht⸗ baren Wogenprall ſo erſchreckt, daß ſie ſicherlich geflüchtet wären, wenn ſie ſich nicht vor dem alten Mann geſchämt hätten, der dicht an dem Rande des Felſens hervortrat um an dem Geſtein tiefern Standpunkt für ſich und ſeine Gefährten zu gewinnen, wo man leichter dem, was die Fluth anſchwemmte, beikommen konnte.
Er hatte geſehen, wie der unbeſonnene Menſch, an dem er ſo viel Antheil nahm, wieder aus der wilden Fluth hervortauchte und auf einen daherſchwimmenden Obſtbaum kletterte. Der Obſtbaum aber kam mit aller Wucht auf die Lenzelei getrieben und machte die Rettung möglich.
„Ihr ſucht, ſobald er kommt, den Baum an den Aeſten zu greifen und feſtzuhalten, während ich ihm, um ihn
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