Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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mir die Kunde zu Ohren, die Baroneſſe werde wie⸗ der von den feindlichen Klaͤngen verfolgt, mit denen ihre Phantaſie allein, wie man glaubteihr die in⸗ nere Ruhe bekriege. Wie haͤtte ein alſo geſtoͤrtes Gemuͤth heilſam einwirken moͤgen auf das Leben ei⸗ nes Mannes, deſſen Heil mir ſo wahrhaft am Her⸗ zen lag? Auch nach der geſchehenen Uebergabe von Bild und Brief, glaubte ich, Falls dieſe naͤchtliche Unruhe der Baroneſſe wirklich wieder eingetreten war, hemmend in das Rad eingreifen zu muͤſſen, deſſen Anſtoß ich unvorſichtiger Weiſe ſelbſt gegeben hatte. Mein Geſpraͤch mit dem Fraͤulein von Herbſt, deſ⸗ ſen ſie ſich, lieber Graf, vielleicht erinnern, ging eben auf die Erforſchung jenes Umſtandes. Allein die Freundin der Verewigten meinte dieſer ohnſtreitig ei⸗ nen Dienſt zu erweiſen, wenn ſie einen Schleier uͤber die Sache warf, und ſo ſchalt ſie mit Empfindlich⸗ keit auf die, welche immer von neuem darauf aus⸗ gingen, dergleichen Geruͤchte zu verbreiten. Dieſe Unwahrheit war weinigſtens ein ſchwacher Troſt fuͤr mich.

Um aber ſagte hier die Graͤfin nach ihrem Sekretair gehend, und daraus ein Papier hervorneh⸗ mend um das, was Sie guter Hudſon, haupt⸗