Abweſenheit ihr verurſacht. Das eine Mal hat ſie ſich ſogar verleiten laſſen zu einer Bekanntſchaft, die ihre eheliche Zufriedenheit ſchwerlich gefoͤrdert haben wuͤrde, wenn ſie nicht noch in Zeiten an den Tag gekommen waͤre. Es mag ſchon ruͤchtige Taͤnze ge⸗ geben haben. Auf meinen und ihres Schwiegerva⸗ ters Rath, nimmt Bromberger ſich jedoch nunmehr ſchaͤfer zuſammen, und das ſchlaͤgt an. Noch ge⸗ ſtern erzaͤhlte ſie mir, wie wohl es ihr wieder er⸗ ginge und betheuerte, daß gewis keine zweite Sto⸗ rung ihrer Ehe von dieſer Art eintreten ſollte. Sorche Worte rechne ich nun freilich nicht unter meine Glau⸗ bensartickel, ſie zeugen aber doch wenigſtens von gu⸗ tem Willen, dem dadurch ſehr unter die Arme ge⸗ griffen wird, wenn der Mann, wie er mir verſpro⸗ chen hat, recht auf ſeiner Hut iſt.
Von Allen aber die ich uͤberhaupt kenne, hat gewiß Niemand ſeinen Wunſch ſo ganz erreicht, als ein Hoͤchſtungluͤcklicher, und das iſt der vormalige Prediger zu Thuͤrmen, Welter. Auch keine Spur von dem Grabe, das ihn bedeckt. Ich ſtand geſtern lange dabei. Die Weiden flattern ſo luſtig uͤber die
voͤllig ebene, im uͤppigſten Graswuchs prangende III. 14


