Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Miniaturmahlerei geſendet. Eines Abends blies noch ſpaͤt eine Extrapoſt unten vor dem Hauſe. Sie brachte den Miniaturmahler. Die außerordentlich veraͤnderten Verhaͤltniſſe hatten dem jungen Manne natuͤrlich das Herz der nunmehrigen Profeſſorin von ſelbſt viel zugaͤnglicher gemacht, als ſonſt. Dazu kam hauptſaͤchlich das ſeltene Gluͤck, welches er zum Theil durch die von Tippel ihm nachgeſendeten Em⸗ pfehlungsſchreiben, beſonders aber wohl durch ſeine Geſchicklichkeit und die gefallende Keckheit und Zuver⸗ ſicht im Aeuſſern gemacht hatte. Die Extrapoſt mit der er ankam, hob den letzten Zweifel der Profeſſo⸗ rin an der Wahrheit ſeines ſchriftlichen Anfuͤhrens in dieſer Hinſicht.

Bertha flog ihm mit der groͤßten Freude entge⸗ gen und die Preofeſſorin ſchien ein ſolches Benehmen gegen ihn gar nicht mehr unnatuͤrlich zu finden. Nur in Tippels Stirn zog, offenbar eben gegen die⸗ ſes Verhaͤltnis, ein Ungewitter auf. Er nahm auch, ſobald es gehen wollte, den Zuruͤckgekehrten in ſeine Mahlerſtube.

Bromberger ſagte er hier zu ihm uͤber gewiſſe Dinge kann man nicht zeitig genug auf das Reine kommen, oder man verfaͤhrt ſich ſonſt