Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Beduͤrfniſſes der Herzen. Kaͤmpfe jeder an, gegen verderbliche Misbraͤuche, der Kraft dazu in ſich fuͤhlt. Keiner aber ſoll das vom Wißze zerreißen laſſen, woran das Heil vieler Seelen gebunden iſt. Wir glauben Alle an Einen Gott und wollen ſie nicht mit mir in den Tempel kommen, wo ich mein Gebet zu verrichten pflege, ſo begleite ich ſie in den⸗ jenigen, welchen ihr Voltaire Gott erbauete, uͤber⸗ zeugt daß meine dankbaren Gefuͤhle auch dort den rechten Weg zu dem Unendlichen finden.

Mit der Innigkeit, mit welcher hier die beiden Sprechenden einander in die Arme ſanken, ſchien der letzte Zwieſpalt zwiſchen ihrer Ueberzeugung in voͤllige Harmonie ſich aufgeloͤſt zu haben.

Nunmehr nahmen ſie auch die in der Laube Verſammelten wahr, und mit der Freude, wie uͤber ein lange ſchmerzlich vermißtes Gut im Augenblicke des Wiederfindens, ergriff der Onkel den Neffen, und druͤckte ihn an ſeine fuͤr ihn neu entzuͤndete Bruſt.

16. Schon ſeit langer Zeit hatte Tippel ſeinen Brom⸗ berger aus Paris zuruͤckerwartet, von wo aus dieſer ihm recht ſchoͤne Beweiſe des Fortſchreitens in der