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ſie geſchehen konnte. Nach vielen und mannichfalti⸗ gen Erkundigungen bin ich das endlich. Dazu weiß ich auch mehr um ihre Gefuͤhle als ſie glauben wer⸗ den. Die ſelige Gruͤnau war ihrer Verbindung mit Alphonſinen abgeneigt. Einzig aber unter der Vor⸗ ausſetzung, daß die Hinneigung eines vor Kurzem noch ſo durchaus weltlich geſinnten Mannes zu dem reli⸗ giöſen Vereine nicht von ihrem Herzen ausgegangen, ſondern durch aͤuſſere Umſtaͤnde allein bewirkt wor⸗ den ſey. Ich habe mich neuerlich immer mehr uͤber⸗ zeugt, daß dieſe Anſicht durchaus falſch geweſen und wuͤrde, nach der unbeſchraͤnkten Vollmacht, womit die Verewigte mich zum Vormunde ihrer Nichte einſetzte, keinesweges im Geiſte derſelben handlen, wollte ich da nicht nachhelfen, wo menſchliche Kurz⸗ ſichtigkeit nur ſie zu einem Irrthume verleitet hatte, deſſen Folgen die von ihr ſo innig geliebte Alphon⸗ ſine an einem Gluͤcke verhindern wuͤrde, deſſen ſie ſo uͤberaus wuͤrdig iſt. Seit einer Stunde weiß Alphonſine von Allem und erwartet ſo eben ſie und mich.—
Mußte nicht der Vicomte von einer ſo ganz un⸗ verhofften Befriedigung des heißeſten Herzenswun⸗ ſches, eines Wunſches, deſſen verfehlte Erfuͤllung


