Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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den Soulagement wenigſtens in meinen vier Pfaͤh⸗ len die Gerechtigkeit walten zu ſehen. Und mein Gerichtsſprengel war groͤßer, als irgend einer auf der Welt. So hatte ich unter andern Sr. Maje⸗ ſtät dem ſchwarzen Koͤnig Heinrich von Hayti, wie ich glaubte, ſein Recht durch eine ganz gemeine Sclavenſtrafe angethan, die zugleich als Beweis mei⸗ ner Milde gelten kann, da er ſich ſelbſt bekanntlich zur Kugel vor dem Kopf verurtheilte, und das Ur⸗ theil auch hoͤchſteigenhaͤndig vollſtreckte. Allmaͤhlig wurde ich jedoch dieſer heimlichen Gerechtigkeitspflege uͤberdruͤßig. Zudem bedurfte ich ſeit meiner Ver⸗ heirathung des Platzes zu nothwendigern Dingen, als zu einer Schofelgalerie, daher ſie voͤllig einge⸗ ſtellt worden. Die meiſten Bilder daraus ſind, aller⸗ dings zu grauſam, bei einem auf dem Heerd in der Kuͤche gehaltenen Auto⸗da⸗fe untergegangen und nur zur Probe habe ich noch ein Paar verſtorbene Haupt⸗ boͤſewichter, gleichſam in Spiritus, aufbewahrt.

15.

In der Gegend von Langenhof berbreitete ſo eben die Weinernte ein recht heiteres anmuthvolles Leben, das ſich bis weit uͤber Thuͤrmen hinauser⸗