Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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bei Faſſung eines herzhaften Entſchluſſes, V beſſer befinden wuͤrden, als wenn der zeitherige Krankheitszuſtand aller Drei noch laͤnger fortdauern ſollte.

Die erhoͤhete Stimmung, in welcher der Graf jetzt zuruͤckkehrte, die offene freundliche Miene und die trauliche Weiſe, mit der er jedem ſeiner zwei Gaͤſte eine Hand zureichend, wegen des ziemlich langen Ausbleibens fich entſchuldigte, machte, daß der Profeſſor recht bald den gefaßten Vorſatz auszu⸗

fuͤhren begann und der Muſikmeiſter ihn kraͤftig da⸗ bei unterſtuͤtze. Aber die waͤhrend ihrer Reden, immer finſterer und ſteinerner werdenden Zuͤge des Grafen, zeigten ihnen die Sache als eine große Uebereilung. Ihre Sprachwerkzeuge ermatteten im⸗

mer mehr. Da ſagte endlich Graf Altenberg: Meine Herren, es giebt Punkte im Leben, wo⸗ ruͤber ſich der Menſch einzig mit ſich ſelber verſtaͤn⸗ digen kann, wo aber auch der wohlgemeinteſte und beſte fremde Rath unzulaͤnglich erſcheinen muß. Ganz abgeſehen von meinem Falle und von den hier eintretenden beſondern Verhaͤltniſſen, betrachten ſie nur einmal die eheliche Trennung an ſich, wenn ſie bei einem Paare von Geiſt Und Herzen, wel⸗