Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Er hatte mir auch gelobt, die Wohlthat der naͤcht⸗ lichen Ruhe nicht mehr ſo nutzlos hinzuwerfen und nun iſt er, ſeit acht Tagen zum erſten Male wieder ganz dem alten thoͤrigen Gebrauche anheim gefallen.

Wie geht es in Langenhof? fragte, als man ſich kaum zu Tiſche geſetzt hatte, der Graf und Hud⸗ ſon wie aus Einem Munde die beiden Kuͤnſtler.

Die Sonne fehlt dem freundlichen Aufenthalte, antwortete Tippel. Die Trauer um zwei ge⸗ liebte Todte hat die Graͤfin wie gaͤnzlich abgeſchnit⸗ ten von der aͤuſſern Welt. Der einzige Ort, den ſie beſucht, iſt die Kirche.

Die wieder neu in's Leben gerufene Schau⸗ buͤhne erwiederte der Graf ſoll ihr ja doch, wie ich von guter Hand vernahm, viel Beſchaͤfti⸗ gung verſchaffen.

Beſchaͤftigung, aber ſchwerlich Genuß! ſprach Profeſſor Tippel. Keiner einzigen Vorſtellung hat ſie bis jetzt beigewohnt, und doch wurde kein Stuͤck gegeben, das ſie nicht ſelbſt gewaͤhlt und zuvor ge⸗ nau durchgemuſtert haͤtte. Auſſer dem Geltendma⸗ chen der Werke fuͤr die Buͤhne von laͤngſt anerkann⸗

ter Trefflichkeit pflegt ſie vorzuͤglich auch das Beſte, III. 3