Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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was die neuere Zeit hierin leiſtete und noch leiſtet. So werden durch die Bemuͤhungen des einſichtsvol⸗ len Regiſſeurs die geiſtreichen Werke von Muͤll⸗ ner, Raupach und andern, in Langenhof ſo vor⸗ zuͤglich gegeben, daß man nur wuͤnſchen moͤchte ihre fortdauernde Trauer ſchloͤſſe die edle Graͤfin nicht ſelbſt an der Genugthuung aus, welche der Schoͤ⸗ pferin dieſer Kunſtleiſtungen die Theilnahme daran verſchaffen muͤßte. Ihr Sekretair und noch ein ta⸗ lentvoller Mann, ſind ſehr thaͤtig in Bearbeitung deutſcher, engliſcher und franzoͤſiſcher aͤlterer Stuͤcke, ſo daß bei dem Takt fuͤr das, in jetziger hierin aͤuſe ſerſt ſcrupuloͤſer Zeit, Schickliche, und die theatra⸗ liſche Wirkung mit denen man zu Werke geht, un⸗ ſer Theater in Kurzem eines recht anſehnlichen Vor⸗ rathes wiedergewonnener Schauſpiele von Kern und Gehalt ſich wird erfreuen koͤnnen. So iſt ſie, ſagte mit Feuer der Graf immer iſt ihr ſchoͤnes Beiſpiel nicht auf die eigne Perſon, ſondern auf Andere gerichtet. Mitten im tiefſten Schmerze noch, ſinnt ſie darauf, die Freu⸗ de der Andern zu vermehren und zu erhoͤhen! Jener Herr Thorn iſt wohl nicht derjenige, der zu Begrbeitung der aͤltern Stuͤcke mit beitraͤgt?