Die guͤnſtige Geſtalt des Mannes beſteht aus Grundzuͤgen, die des Weibes aus Grundtoͤnen. Die Seele des aͤchten Mannes muß feſte Zeichnung haben, dagegen die beſte weibliche Seele blos in ſchoͤnen Farben zu prangen hat. Ueberhaupt wuͤrde die Zeichnung ein Bild fuͤr den Mann, die Farbe eins fuͤr das Weib abgeben. In ſo fern nun jedes die Vollendung ſeines Weſens ſuchen ſoll, iſt das Streben einen wuͤrdigen Mann zu finden, ein hei⸗ liger Beruf des Weibes.
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Im Verlangen, nicht in deſſen Befriedigung, beſteht meiſtens das Gluͤck des Menſchen. Was wuͤrde uns der ſchoͤne Morgen, die heitere Nacht noch ſeyn, wenn wir den Wunſch, ſie in uns auf⸗ zunehmen erreichen koͤnnten? Wuͤrde wohl etwas Beſſeres herauskommen koͤnnen, als ein gewoͤhn⸗ licher Zuſtand?
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Der Dummkopf iſt ein geborner Satiriker, we⸗ gen der Unſchuld und Partheiloſigkeit womit er ſein Werk zu vollbringen pflegt.
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