Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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ßen davon. Ich wuͤrde doch nur euch und haupt⸗ ſaͤchlich mir ſelbſt mit meiner Antheilloſigkeit Schan⸗ de gemacht haben.

So bekennt ihr endlich in der That, Preofeſſor, was mich manchmal ſchon in Furcht ſetzte, daß ihr doch auch zu den geheimen Widerſachern der Ton⸗ kunſt gehoͤret?

Kein Widerſacher! Und eben weil es mir da⸗ rum zu thun iſt, ſolch einen laͤſterlichen Verdacht von mir abzuwaͤlzen, werde ich, mit Verlaub, mein Urtheil unumwunden herausſagen. Ihr haltet mir wohl ſchon Manches zu gut, Meiſter Senner, legt auch meine Meinung von der Tonkunſt zu denjenigen Eigenheiten meiner eckigen Perſon, welche eurer Nachſicht beduͤrfen. Fuͤr mich naͤmlich giebt es, lei⸗ der, gar keine Tonkunſt, als die, ſo der menſchliche Gedanke und Ausdruck in ſchoͤnſter Klarheit durch⸗ ſtroͤmt und feſtſtellt. Wie in Gemaͤlden alles Ne⸗ belhafte und Unbeſtimmte mich unbefriedigt laͤßt, grade ſo geht mir's mit den Toͤnen, denen die Un⸗ terlage der Dichtkunſt mangelt. Feſten Grund be⸗ gehre ich allenthalben, in meiner und in eurer Kunſt, und die ſchoͤnſte, regelmaͤſigſte Compoſition, die koͤſt⸗ lichſten Floͤten⸗- und Harmonika⸗Conzerte kommen