an einem Pfeilertiſchchen ein Mann, offenbar in voͤl⸗ liger Geiſtesabweſenheit, ſitzen mußte.
Unwillig, daß die Bedienten nicht beſſer Acht ge⸗ geben, eilte der Graf auf den Fremden zu. Zu ſei⸗ ner Freude aber war es der Preofeſſor Tippel ſelbſt.
Ich trat,— ſagte er— herein, als eben nach mir geſchickt werden ſollte. Schon von Weitem vernehmend, daß das Geſpraͤch um Dinge ſich dreh⸗ te, uͤber die ich nicht gern mitſpreche, blieb ich dort ſitzen und gerieth bald nachher in eine wohlbekannte Bildergallerie, einzig im Geiſte, verſteht ſich. Dort vergaß ich nun zuletzt ganz, daß lebendige Weſen in meiner Naͤhe waren.
Uebrigens— ſagte der Graf freundlich, ihn zu den Anderen fuͤhrend— muß unſer Geſpraͤch auch fuͤr Sie Intereſſe haben. Sie ſind doch geſtern im Conzerte dieſes werthen Freundes ebenfalls entzuͤckt geweſen?. Leider nicht!— antwortete Tippel. Doch ich wuͤrde mir und uns Allen den Abend verderben, wollte ich nicht mit der Sprache grade heraus ge⸗ hen; was mir, zumal gegen euch Meiſter Senner, ſchon lange Noth gethan haͤtte. Euer Conzert in Ehren! Eben darum aber mußte ich mich ausſchlie⸗


