Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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tisfaktion, welche er, ſeiner Rede nach, der Ballet⸗ taͤnzerin ſchuldig zu ſeyn glaubte, ſeine Braut gaͤnz⸗ lich vergeſſen haben, haͤtte er nicht jetzt wahrge⸗ nommen, daß ſie in einem Geſpraͤche mit dem Mahler Aldenheim ſich befand. So oft der Wal⸗ zer ihn in die Gegend dieſes Geſpraͤches fuͤhrt, merkt er darauf und es kann ihm unmoͤglich ent⸗ gehen, daß die Unterhaltung ſich immer mehr zu beleben und fuͤr beide Theile intereſſanter zu werden anfaͤngt. Das erweckt ſeine Eiferſucht. Nur dieſe konnte in dem Tanze, der jetzt zwiſchen ihr und Aldenheim beginnt, die mindeſte Verletzung des An⸗ ſtandes finden, er hingegen ſcheuet ſich nicht, den Tanz zu unterbrechen und den Mahler zur Rede zu ſtellen. Es kommt im Nebenzimmer zwiſchen bei⸗ den Maͤnnern zu bittern Worten. Immer lauter wird die Sache, Die Ballettaͤnzerin eilt zur Ver⸗ mittlung hinzu, aber weder der Mahler noch der Andere hoͤrt auf ſie. Wie der Reiz der Neuheit ihr dieſen Verehrer zugewendet, ſo hatte die Qual der Eiferſucht, ihn wieder von ihr entfernt. Mah⸗ ler und Dichter ſcheinen eben in der Eroͤrterung be⸗ griffen, ob ihr Duell mit Degen oder Piſtolen ab⸗ zuthun ſey, da entſteht große Unruhe im Saal.