Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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daß das Ballet noch nicht zu Ende ſey und ſah mit

groͤßter Ungeduld nach der Thuͤre. Da trat die

Taͤnzerin endlich herein und er ſprang auf ſie zu; die Tafel war aufgehoben. Er ſtellt die ziemlich unbedeutende Figur ſeiner Braut als die erſte Taͤn⸗ zerin in der Welt vor. Die Braut ſcheint wenig aufgelegt, ihr große Lobeserhebungen zu machen und muß dafuͤr in Gegenwart der Taͤnzerin eine Bemer⸗ kung von ihm hinnehmen, die noch viel weniger zu den Lobſpruͤchen zu rechnen iſt. Nun tanzt, was ſich fuͤr jung haͤlt und wir Andern ſind uͤbergluͤck⸗ lich, ein Plaͤtzchen an einem der Spieltiſche in den anſtoßenden Zimmern zu finden oder in dem uͤber⸗ vollen Saale ſtehend, gaͤhnen zu koͤnnen, ohne ge⸗ rade allzuoft auf die Leichdornen getreten zu werden.

Unbekummert um ſeine Braut, fliegt indeſſen der Braͤutigam mit der Taͤnzerin durch die Reihen. Die Schauſpielerin Ruͤbſendorf ſucht uͤber die we⸗ nige Aufmerkſamkeit, die er ihr und ſeiner Braut bezeigt, letzterer ihre Indignation zu erkennen zu geben, erhaͤlt aber keinen Dank dafuͤr, als daß ſich das gekraͤnkte Mädchen ſo weit als moͤglich von ihr entfernt. 3

Vielleicht wuͤrde der Braͤutigam, uͤber der Sa⸗