Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſo ungeſtuͤm nach dem Grafen von Altenberg fragte, daß der Erſchrockene ihn los ließ, auf das Haus deutete und den Hut ehrfurchtsvoll vor dem im Fenſter Liegenden abzog.

Begierig die Bedeutung zu erfahren, eilte der Graf nach ſeiner Wohnung hinunter.

Alle Spuren des Unwillens auf dem Geſichte, kehrte er eine halbe Stunde ſpaͤter zu Feuerberg zuruͤck.

Eine wichtige Staatsangelegenheit vermuthlich? rief er den Grafen entgegen.

Vielmehr verſetzte dieſer ein Unverſchaͤm⸗ ter, den blos das, daß er zugleich ein Narr iſt, vor meiner Ahndung ſicherte. Ein Menſch von den Guͤtern meiner Gemahlin hat, allerdings ſeltſam ge⸗ nug, in der Hochzeitnacht ſelbſt, die Braut durch Entfüͤhrung eingebuͤßt, ſeitdem allenthalben frucht⸗ los nach ihr herumgeſucht und kommt nun zu mir, der ihn auf jenem Gute ebenfalls von keiner vor⸗ theilhaften Seite kennen lernte und ereifert ſich auf das abſurdeſte uͤber die Moͤglichkeit, daß dergleichen vorfallen köͤnne. Mit Einem Worte, bei einer Al⸗ bernheit wie der ſeinigen, blieb mir nichts uͤbrig, als ihm die Thuͤre weiſen zu laſſen. Der Menſch