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Nicht aus Abneigung vor den edeln Bewohnern der, in mannichfacher Hinſicht herrlichen Inſel. Aber nimmermehr wuͤrde ich mich an die dorti⸗ gen Sitten und Gewohnheiten gewoͤhnen, ja nicht einmal in dem mir ſo lieben Deutſchlan⸗ de; mit einem Worte, nirgend wuͤrde mir voll⸗ kommen wohl werden koͤnnen, als in dem Lan⸗ de, das meiner Kindheit laͤchelte.“
„O meine theure Ottilie,“ rief Wernhold aus:„vergebens meinteſt Du mir zeither Deinen Widerwillen vor dem Aſyl unſerer Liebe verborgen zu haben. Ich bemerkte Dein Seufzen gar oft im Stillen. Wohl uns daher, daß wir Hoff⸗ nung haben, nun bald in dieſer geliebten Stadt aller Welt unter die Augen gehen zu duͤrfen! Auch ich laͤugne nicht, daß mich der jetzige Zu⸗ ſtand bisweilen niederbeugte.“
Dieſe und aͤhnliche Aeuſſerungen erſchwerten dem liebenden Vater das Herz zwiefach; ein⸗ mal, weil die Zuverſicht, mit der er den glüͤck⸗ lichen Ausgang ihrer Angelegenheiten verkuͤn⸗ digt hatte, auf nichts, als ſeiner Hoffnung des Gelingens der mit Frelon anzuknuͤpfenden un⸗ terhandlung und auf dem Wunſche beruhte, die Seinigen bei Muth und Faſſung zu erhalten,


