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Welcher? : drei Geschichten verwandten Inhalts / von Friedrich Laun
Entstehung
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lung meines Gluͤckes durch Ihr jetziges Wort die rechte Kraft verliehen haben. Denn ich will Ihnen nur geſtehen, und Dir, mein Wern⸗ hold, auch, was zeither recht oft zum nagenden Wurm an meiner Zufriedenheit geworden iſt. Dieſe Heimlichkeit naͤmlich, dieſes Verſtecken unſeres reinen, unſtraͤflichen Wandels vor der Welt. Mußte es mir nicht vorkommen, als ob unſer ganzes Daſeyn allein ſchon Suͤnde ſey, da wir nur verborgen vor unſern Mitbuͤrgern, unter dem ſchauerlichen Schutze eines falſchen Namens, hier zu leben wagten?— Und das war noch nicht mein groͤßter Kummer. Wie aber, dachte ich oft, wie wenn die Umſtaͤnde auch dieſe Verborgenheit nicht laͤnger geſtatteten? Wenn irgend ein Zufall unſern eigentlichen Na⸗ men an's Licht zoͤge, und wir vielleicht wieder hinuͤber muͤßten uͤber das Meer, Zuflucht zu ſu⸗ chen in dem Lande, das uns fruͤher eine Frei⸗ ſtaͤtte darbot? O mein theurer Gatte, zuͤrne mir nicht, wenn ich Dir zum erſtenmale das Geſtaͤndniß thue, daß ich weit lieber unter der Erde meines heitern Geburtslandes den Todes⸗ ſchlaf ſchlummern, als in jenen Regionen des ewigen Nebels mein Leben fortfuͤhren moͤchte,