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ter war eine genaue Nachforſchung mit Erfolg zu unternehmen und grade, wenn der Geheim⸗ nißvolle Stand oder Anſehen hatte, konnte man beſorgen, daß die geheime Raͤthin ſeiner Schuͤch⸗ ternheit freundlich entgegenkommen und Caͤcllie dann vermuthlich genoͤthigt ſeyn wuͤrde, den beſtimmten Antrag eines ihr Wohlwollenden zuruͤckzuweiſen, der bei der jetzigen Beſchraͤnkung ſich zu beruhigen ſcheine.
Ihr Vorſatz ging naͤmlich fortdauernd dahin, unverehelicht zu bleiben. Bei alledem ſtrebte ſie danach in den Geſellſchaften, welche ſie beſuchte, den Wohlwollenden auszuforſchen. Umſonſt. Keinem von denen, die ſie antraf, und die ihr Aufmerkſamkeiten bewieſen, konnte ſie dieſe leiſe Stimme eines unfehlbar tief⸗ fuͤhlendea Herzens zutrauen.
Mit dem neuen Fruͤhlinge kamen wieder ſeltene Blumen und auch grade ſolche, welche ſie gewoͤhnlich kurz zuvor fuͤr ihre Lieblinge erklaͤrt hatte. Der alte Gaͤrtner nahm dieſe Blumen auf ſich. Schon einige Mal hatte Caͤcilie ihn deshalb auf's Gewiſſen fragen wollen. Allein auch hiermit ſtand ſie an. Wenn nun der ge⸗ heime Geber ihr genannt wurde, was dann?


