derſelben auf ihren Gegenſtand. Wenn Caͤcilie in Geſellſchaft einen Wunſch zu erkennen gab,
ſo fand er oft in den naͤchſten Tagen ſeine Er⸗
fuͤlung, ſo bald er Dinge betraf, die ſich in's
Werk ſetzen ließen. Ein lange nicht gegebenes
Schauſpiel erſchien gewoͤhnlich kurz nachdem ſie
ſich dafuͤr erklaͤrt hatte. Ihre Lieblingsmelo⸗
dieen ſchlichen Abends in leiſen Zitherlauten un⸗
ter ihren Fenſtern hin. Buͤcher, nach denen ſie
Verlangen geaͤuſſert, hatte eine unſichtbare Hand
auf ihre Toilette gelegt. Ein wohlwollender Genius ſchien ſie zu umſchweben.
Gern haͤtte ſie freilich gewußt, wer er war, allein ſie beſorgte, dem zarten Sinne, der aus jenen Verſen ſprach, durch Forſchung danach wehzuthun. Zwar hielt ſie es jetzt fuͤr ausge⸗ macht, daß die Perſon keinesweges, wie ihre Mutter beſorgte, unter ihrem Stande ſeyn koͤnne, da es gemeiniglich nur ihre, in den angeſehen⸗ ſten Geſellſchaften ausgeſprochenen Wuͤnſche waren, welche durch den Unſichtbaren Erhoͤrung fanden, auch zum Beiſpiel die Veranſtaltung eines gewiſſen Schauſpiels oder Concerts, von einer Perſon ohne einigen Einfluß ſich nicht den⸗ ken laſſe. Allein nur mit Zuziehung der Mut⸗


