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Mit dem Gaͤrtner konnte ſie doch unmoͤglich ein gemeinſchaftliches Geheimniß vor der Mutter unterhalten! Und wenn— was ſehr glaublich war— der Gaͤrtner dem Unbekannten mit⸗ theilte, daß Caͤcilie den Urſprung der Blumen wiſſe und ſie doch annehme, mußte das nicht fruchtloſe Hoffnungen in dem Geber erregen? Daher beſchloß ſie die Blumen, wie ſie gegeben wurden, naͤmlich als des Gaͤrtners Geſchenk, ſchweigend hinzunehmen.
Aber auch die geheime Raͤthin ward auf⸗ merkſam auf die Sache. Die Seltenheit der Blumen, mit denen der Unſichtbare wiederholt Caͤcilien beſchenkte, verrieth ihr, daß der duͤrftige Gaͤrtner nicht wohl ſie dargereicht haben konnte; daher fuhr ſie eines Tages recht heftig auf ihn los und wollte die fruͤhere Drohung, ihn wegzu⸗ ſchicken, wahr machen, wenn er nicht ſogleich ein aufrichtiges Bekenntniß ablegte.
„Frau geheime Raͤthin,“ ſagte da der alte Mann:„Ihren Dienſt wollte ich ſchon ver⸗ laſſen, denn ich wuͤßte ein anderes Unterkom⸗ men, aber, aber— ich will's Ihnen lieber ver⸗ rathen, von wem die Blumen herruͤhren, weil
der gute Herr, der ſie ſendet, offenbar zu Grunde
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