17 erſchoͤpft in ſchoͤnen Geſchenken. Auch von an⸗ derer Seite waren Caͤcilien dergleichen zugekom⸗ men. Das alles aber verurſachte der fuͤr ſolche Dinge ganz unempfindlich gewordenen eher Schmerz als Freude. Die heimlichen Geber hatten gewoͤhnlich dafuͤr geſorgt, daß man jeden von ihnen leicht errathen konnte und Caͤcilie wuͤrde ſich dies gewiß einen Fingerzeig haben ſeyn laſſen zur Zuruͤckgabe der Geſchenke, wenn ihre Mutter ſolches zugegeben haͤtte.
Nur eine einzige der erhaltenen Gaben machte ihr Freude. Es waren zwey wunder⸗
ſchoͤne, bluͤhende Hyacinthen und von dieſen al⸗
lein wußte ſie den Geber nicht. Vom Gaͤrtner, der ſie brachte, konnten ſie unmoͤglich ſeyn. Auf eine ernſte Vorhaltung deshalb, geſtand er das auch. Von wem aber die Blumen her⸗ rüͤhrten, hatte der Ueberbringer ſelbſt ihm ver⸗ ſchwiegen.
Am Neujahrsvorabende erſchien wieder der⸗ ſelbe Mann, mit zwei Hyacinthen beim Gaͤrt⸗ ner. Dieſer wollte nun durchaus den Namen des Abſenders wiſſen, allein der Bediente machte ſich los, ihn auf ſein naͤchſtes Wiederkommen vertroͤſtend⸗
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