Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

215

So gerieth ich denn wenigſtens als Pathe ihres Kindes in ein naͤheres Verhaͤltnis mit der verehrungswerthen Mutter, welche im Kindbette, die liebenden Blicke auf ihren Klei⸗ nen gerichtet, einen ganz eigenen Reiz fuͤr mich gewann.

143. Heirathsreiſſe.

Staͤrker als jemals fuͤhlte ich durch ſie den Appetit nach dem heiligen Eheſtande ge⸗ weckt. Es war ja ſagte ich mir die groͤßte Thorheit geweſen, mich durch das an Lesbien Erlebte von ihm abhalten zu laſſen. Jetzt nahm ich mir denn auch vor, meine Augen vor der Hand abſichtlich gegen neue Frauenreize zu verſchließen und wo moͤglich nur eine Wahl unter den bereits aufgezeich⸗ neten zu treffen. Waͤhrend meines Umganges mit Lesbien haͤtte ich nimmermehr geglaubt, daß ich auf jenes Buͤchlein wieder zuruͤckkom⸗ men wuͤrde. 3