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Carlos. Gut! Du willſt alſo?
Clavigo. Mach' mich koͤnnen, ſo will ich. Ich habe kein Nachdenken; hab's fuͤr mich..
Carlos. Alſo denn. Zuerſt gehſt du, den Herrn an einen dritten Ort zu beſcheiden, und alsdann forderſt du mit der Klinge die Erklaͤrung zuruͤck, die du gezwun⸗ gen und unbeſonnen ausgeſtellt haſt.
Clavigo. Ich habe ſie ſchon, er zerriß und gab mir ſie.
Carlos. Trefflich! Trefflich! Schon den Schritt gethan— und du haſt mich ſo lange reden laſſen?— Alſo kuͤrzer! Du ſchreibſt ihm ganz gelaſſen:„Du faͤn⸗ deſt nicht fuͤr gut, ſeine Schweſter zu heirathen; die Ur⸗ ſache koͤnnte er erfahren, wenn er ſich heute Nacht, von einem Freunde begleitet, und mit beliebigen Waffen ver⸗ ſehen, da oder dort einfinden wolle.“ Und ſemit ſignirt.
— Komm, Clavigo, ſchreib das. Ich bin dein Sekun⸗
dant und— es muͤſſte mit dem Teufel zugehen—
Clavigo(geht nach dem Tiſche).
Carlos. Hoͤre! Ein Wort! Wenn ich's ſo recht bedenke, iſt das ein einfaͤltiger Vorſchlag. Wer ſind wir, um uns gegen einen aufgebrachten Abenteurer zu wagen? Und die Auffuͤhrung des Menſchen, ſein Stand verdient nicht, daß wir ihn fuͤr unſers Gleichen achten.
Alſo hör' mich! Wenn ich ihn nun peinlich anklage, daß
er heimlich nach Madrid gekommen, ſich bey dir unter
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