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einem falſchen Namen mit einem Helfershelfer anmel⸗ den laſſen, dich erſt mit freundlichen Worten vertraulich gemacht, dann dich unvermuthet überfallen, eine Erklä⸗ rung dir abgenothigt und ſie auszuſtreuen weggegangen iſt— Das bricht ihm den Hals: er ſoll erfahren, was das heißt, einen Spanier mitten in der buͤrgerlichen Ruhe zu befehden.
Clavigo. Du haſt Recht.
Carlos. Wenn wir nun aber unterdeſſen, bis der Prozeß eingeleitet iſt, bis dahin uns der Herr noch aller⸗ ley Streiche machen könnte, das Gewiſſe ſpielten, und ihn kurz und gut beym' Kopfe naͤhmen?
Clavigo. Ich verſtehe, und kenne dich, daß bu Mann biſt es auszufuͤhren.
Carlos. Nun auch! wenn ich, der ich ſchon fünf und zwanzig Jahre mitlaufe, und dabey war, da dem Erſten unter den Menſchen die Angſttropſen auf dem Ge⸗ ſichte ſtanden, wenn ich ſo ein Poſſenſpiel nicht entwi⸗ ckeln wollte. Und ſomit laͤſſt du mir freye Hand; du brauchſt nichts zu thun, nichts zu ſchreiben. Wer den Bruder einſtecken läſſt, gibt pantomimiſch zu verſtehen daß er die Schweſter nicht mag.
Elavigo. Nein, Carlos! Es gehe wie es wolle, das kann, das werd' ich nicht leiden. Beaumarchais iſt ein wurdiger Menſch, und er ſoll in keinem ſchimpf⸗ lichen Gefaͤngniſſe verſchmachten um ſeinet gerechten


