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und gib Marien deine Hand, handle als ein ehrlicher Kerl, der das Gluͤck ſeines Lebens ſeinen Worten auf⸗ opfert, der es fuͤr ſeine Pflicht achtet, was er verdorben hat wieder gut zu machen, der auch den Kreis ſeiner Leidenſchaften und Wirkſamkeit nie weiter ausgebreitet hat, als daß er im Stande iſt, Alles wieder gut zu ma⸗ chen was er verdorben hat: und ſo genieße das Gluͤck einer ruhigen Beſchraͤnkung, den Beyfall eines bedaͤchti⸗ gen Gewiſſens, und alle Seligkeit, die denen Menſchen gewaͤhrt iſt, die im Stande ſind ſich ihr eigen Gluͤck zu ſchaffen und Freude den Ihrigen— Entſchließe dich; ſo will ich ſagen, du biſt ein guter Kerl— 4 Clavigo. Einen Funken, Carlos, deiner Staͤrke, deines Muths. Carlos. Er ſchlaͤft in dir, und ich will blaſen bis er in Flammen ſchlaͤgt. Sieh auf der andern Seite das Gluͤck und die Groͤße die dich erwarten. Ich will dir dieſe Ausſichten nicht mit dichteriſchen bunten Farben vor⸗ mahlen; ſtelle ſie dir ſelbſt in der Lebhaftigkeit dar, wie ſie in voller Klarheit vor deiner Seele ſtanden, ehe der franzoͤſiſche Strudelkopf dir die Sinne verwirrte. Aber auch da, Clavigo, ſey ein ganzer Kerl, und mache dei⸗ nen Weg ſtracks, ohne rechts und links zu ſehen. Moͤge deine Seele ſich erweitern, und die Gewißheit des gro⸗ ßen Gefuͤhls uber dich kommen, daß außerordentliche
Menſchen eben auch darin außerordentliche Menſchen
ſind, weil ihre Pflichten von den Pflichten des gemei⸗


