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und ſein gerettetes Leben zu Ihren Fuͤßen legte? und habe ich weniger auf einem ſtuͤrmiſchen Meere die Zeit geſchwebet? Sind unſere Leidenſchaften, mit denen wir in ewigem Streit leben, nicht ſchrecklicher, unbezwing⸗ licher, als jene Wellen, die den Ungluͤcklichen fern von ſeinem Vaterlande verſchlagen! Marie! Marie! Wie koͤnnen Sie mich haſſen, da ich nie aufgehört habe Sie zu lieben? Mitten in allem Taumel, durch allen ver⸗ fuͤhreriſchen Geſang der Ettelkeit und des Stolzes, hab' ich mich immer jener ſeligen unbefangenen Tage erinnert, die ich in glücklicher Einſchränkung zu Ihren Fußen zu⸗ brachte, da wir eine Reihe von bluͤhenden Ausſichten vor uns liegen ſahen.— Und nun, warum wollten Sie nicht mit mir Alles erſuͤllen was wir hofften? Wollen Sie das Gluͤck des Lebens nun nicht ausgenießen, weil ein duſterer Zwiſchenraum ſich unſern Hoffnungen ein⸗ geſchoben hatte? Nein, meine Liebe, glauben Sie, die beſten Freuden der Welt ſind nicht ganz rein; die hoͤchſte Wonne wird auch durch unſere Leidenſchaften, durch das Schickſal unterbrochen. Wollen wir uns beklagen daß es uns gegangen iſt wie allen Andern, und wollen wir uns ſtrafbar machen, indem wir dieſe Gelegenheit von uns ſtoßen das Vergangene herzuſtellen, eine zerrut⸗ tete Famtlie wieder aufzurichten, die heldenmuͤthige That eines edeln Bruders zu belohnen, und unſer eigen Gluͤck auf ewig zu befeſtigen?— Meine Freunde, um die ich's nicht verdient habe, meine Freunde, die es ſeyn muͤſſen,


