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gnuͤgten Ehen, verfuͤhrten Maͤdchen, der rauhen Haut einer Dritten, oder was ſie ſonſt gerne hoͤren, du wirſt ein Spitzbub', ſagt ich, Adelbert.
Weislingen. Wozu ſoll das alles?
Goͤtz. Wollte Gott ich koͤnnt's vergeſſen, oder es waͤr' anders! Biſt du nicht eben ſo frey, ſo edel gebo⸗ ten als einer in Deutſchland, unabhaͤngig, nur dem Kai⸗ ſer unterthan, und du ſchmiegſt dich unter Vaſallen? Was haſt du von dem Biſchof? Weil er dein Nachbar iſt? dich necken koͤnnte? Haſt du nicht Arme und Freun⸗ de, ihn wieder zu necken? Verkennſt den Werth eines freyen Rittersmanns, der nur abhangt von Gott, ſei⸗ nem Kaiſer und ſich ſelbſt! Verkriechſt dich zum erſten Hofſchranzen eines eigenſinnigen neidiſchen Pfaffen!
Weislingen. Laſſt mich reden.
Götz. Was haſt du zu ſagen?
Weislingen. Du ſiehſt die Fuͤrſten an wie der Wolf den Hirten. Und doch, darſſt du ſie ſchelten, daß ſie ihrer Leut und Laͤnder Beſtes wahren? Sind ſie denn einen Augenblick vor den ungerechten Rittern ſicher, die ihre Unterthanen auf allen Straßen anfallen, ihre Doͤr⸗ fer und Schloͤſſer verheeren? Wenn nun auf der an⸗ dern Seite unſers theuern Kaiſers Laͤnder der Gewalt des Erbfeindes ausgeſetzt ſind, er von den Staͤnden Huͤlfe be⸗ gehrt, und ſie ſich kaum ihres Lebens erwehren; iſt's nicht ein guter Geiſt, der ihnen einraͤth auf Mittel zu denken Deutſchland zu beruhigen, Recht und Gerech⸗


