Teil eines Werkes 
6. Band (1816)
Entstehung
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bin ſo ganz nichts hier! Gluͤckſelige Zeiten, ihr ſeyd vor⸗ bey, da noch der alte Berlichingen hier am Kamin ſaß, da wir um ihn durch einander ſpielten, und uns liebten wie die Engel. Wie wird ſich der Biſchof aͤngſtigen, und meine Freunde. Ich weiß das ganze Land nimmt. Theil an meinen Unfall. Was iſt's! Köonnen ſie mir geben, wornach ich ſtrebe.

Götz(mit einer Flaſche Wein und Becher.) Bis das Eſſen fertig wird, wollen wir Eins trinken. Kommt, ſetzt euch, thut als wenn ihr zu Hauſe waͤrt! Denkt, ihr ſeyd einmal wieder bey'm Goͤtz. Haben doch lange nicht bey⸗ ſammen geſeſſen, lang keine Flaſche mit einander ausge⸗ ſtochen.(Bringts ihm.) Ein froͤhlich Herz!

Weislingen. Die Zeiten ſind vorbey.

Goͤtz. Behute Gott! Zwar vergnuͤgtere Tage wer⸗ den wir wohl nicht wieder finden, als an des Markgra⸗ fen Hof, da wir noch beyſammen ſchliefen und mit ein⸗ ander herum zogen. Ich erinnere mich mit Freuden mei⸗ ner Jugend. Wiſſt ihr noch, wie ich mit dem Polacken Handel kriegte, dem ich ſein gepicht und gekraͤuſelt Haar von ungefaͤhr mit dem Aermel verwiſchte?

Weislingen. Es war bey Tiſche, und er ſtach nach euch mit dem Meſſer.

Goͤtz. Den ſchlug ich wacker aus dazumal, und dar⸗ uͤber wurdet ihr mit ſeinen Kameraden zu Unfried. Wir hielten immer redlich zuſammen als gute brave Jungen, dafuͤr erkennte uns auch Jedermann.(Schenkt ein und