Teil eines Werkes 
6. Band (1816)
Entstehung
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Karl. Und für mich zum Nachtiſch hat die Tante einen Apfel gebraten.

Götz. Kannſt du ſie nicht roh eſſen?

Karl. Schmeckt ſo beſſer.

Goͤtz. Du muſſt immer was Apartes haben. Weislingen! ich bin gleich wieder bey euch. Ich muß meine Frau doch ſehn. Komm mit, Karl.

Karl. Wer iſt der Mann?

Göotz. Gruͤß' ihn. Bitt; ihn er ſoll luſtig ſeyn.

Karl. Da, Mann! haſt du eine Hand, ſey luſtig, das Eſſen iſt bald fertig.

Weislingen(hebt ihn in die Hoͤh und tifſt ihn.) Gluͤckliches Kind! das kein Uebel kennt, als wenn die Suppe lang ausbleibt. Gott laß euch viel Freud am Knaben erleben, Berlichingen.

Goͤtz. Wo viel Licht iſt iſt ſtarker Schatten doch waͤr mir's willkommen. Wollen ſehn was es gibt.

(Sie gehn.)

Weislingen. O daß ich aufwachte! und das alles waͤre ein Traum! In Berlichingens Gewalt! von dem ich mich kaum losgearbeitet hatte, deſſen Andenken ich mied wie Feuer, den ich hoffte zu uͤberwaͤltigen! Und er der alte treuherzige Goͤtz! Heiliger Gott, was will, will aus dem allen werden? Ruͤckgefuͤhrt, Adel⸗ bert, in den Saal! wo wir als Buben unſere Jagd trie⸗ ben da du ihn liebteſt, an ihm hingſt wie an deiner Seele. Wer kann ihm nahen und ihn haſſen? Ach! ich